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Alt 24.12.2017, 18:36   #1   Druckbare Version zeigen
Rhekan  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
Stahl härten

Hallo Community, ich habe Probleme bei folgender Frage:

Kann rein "Ferritischer Stahl" gehärtet werden?

So wenn ich es nicht falsch verstanden habe, haben wir im festen Zustand unser Alpha-Ferrit im krz Gitter.
Wenn dies unser Ferritischer Stahl sein soll müsste die Antwort eig. ja sein, denn wir können den ja wieder erwärmen bis zur kfz-Gitterbildung des Austenits und dann rasch abkühlen für die Martensitbildung und dem verzerrten Gitter. Oder gilt das dann nicht mehr als Ferritischer Stahl
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Alt 24.12.2017, 19:34   #2   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.208
AW: Stahl härten

Ferritische und austenitische Stähle zählen in der Regel zu den nicht-härtbaren Stahlsorten.Bei der Umwandlungshärtung wird ja Ferrit zu Austenit,um bei der Abschreckung (vereinfacht)Martensit zu bilden.
Wie lautet die Aufgabe im Original?

Fulvenus!
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Alt 25.12.2017, 04:03   #3   Druckbare Version zeigen
Rhekan  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
AW: Stahl härten

a) Durch den Prozess des „Frischens“ wird Roheisen zu Stahl weiterverarbeitet. Bennen Sie die beiden am weitest verbreiteten Verfahren zum Frischen und erläutern Sie die vier Prozesse bzw. Ziele, die beim Frischen ablaufen bzw. angestrebt werden.

b) Sie sehen nachfolgend eine lichtmikroskopische Aufnahme mit einer 500-fachen Vergrößerung von einem Gefüge einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung. Das Gefüge weist einen Kohlenstoffgehalt von weniger als 0,8 % Kohlenstoff auf.
Wie wird dieser Stahlbereich genannt?
Kennzeichnen und benennen Sie die beiden auftretenden Gefügebestand-teile.
Geben Sie detailliert an, wie die beiden Gefügebestandteile jeweils zusam-mengesetzt sind?

Hier ist ein Bild eines Untereutektoiden Ferritisch-perlitischen Gefüges

c) Kann rein „Ferritischer Stahl“ gehärtet werden? Begründen Sie kurz Ihre Antwort.


Also es wurde uns gesagt das man bei Stählen auf Härtetemepratur(Ausetenitisieren) erwärmt und durch nachfolgendes Abkühlen; mit
solcher Geschwindigkeit, dass eine Härtesteigerung durch Martensitbildung eintritt.Bei Stähle mit C-Gehalten zwischen 0,2 % und 2,06 % Kohlenstoff

Wenn man das Ferrit erwärmt ändert sich das kfz ja auch von krz in kfz. Wenn man das nun abschreckt sollte es doch auch gehärtet sein oder verstehe ich da etwas falsch?
Rhekan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2017, 04:17   #4   Druckbare Version zeigen
Rhekan  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
AW: Stahl härten

a) Durch den Prozess des „Frischens“ wird Roheisen zu Stahl weiterverarbeitet. Bennen Sie die beiden am weitest verbreiteten Verfahren zum Frischen und erläutern Sie die vier Prozesse bzw. Ziele, die beim Frischen ablaufen bzw. angestrebt werden.

b) Sie sehen nachfolgend eine lichtmikroskopische Aufnahme mit einer 500-fachen Vergrößerung von einem Gefüge einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung. Das Gefüge weist einen Kohlenstoffgehalt von weniger als 0,8 % Kohlenstoff auf.
Wie wird dieser Stahlbereich genannt?
Kennzeichnen und benennen Sie die beiden auftretenden Gefügebestand-teile.
Geben Sie detailliert an, wie die beiden Gefügebestandteile jeweils zusam-mengesetzt sind?

Hier ist ein Bild eines Untereutektoiden Ferritisch-perlitischen Gefüges

c) Kann rein „Ferritischer Stahl“ gehärtet werden? Begründen Sie kurz Ihre Antwort.


Also es wurde uns gesagt das man bei Stählen auf Härtetemepratur(Ausetenitisieren) erwärmt und durch nachfolgendes Abkühlen; mit
solcher Geschwindigkeit, dass eine Härtesteigerung durch Martensitbildung eintritt.Bei Stähle mit C-Gehalten zwischen 0,2 % und 2,06 % Kohlenstoff

Wenn man das Ferrit erwärmt ändert sich das kfz ja auch von krz in kfz. Wenn man das nun abschreckt sollte es doch auch gehärtet sein oder verstehe ich da etwas falsch?

Edit: Ich glaube worauf die Frage hinaus will ist: Bei Raumtemperatur hat rein ferritischer Stahl nur einen Kohlenstoff-Gehalt von 0,002% (laut Skript) und Stähle unter 0,2% sind nicht härtbar. Ich glaube so ist das gemeint.
Rhekan ist offline   Mit Zitat antworten
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