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Alt 15.02.2013, 19:16   #1   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
Galvanik

Hallo!
Bin mir bei dieser Aufgabe nicht ganz sicher. Muss das vorher noch durchgehen.


Versuchsdurchführung:

Substrat zur Bestimmung der Stromausbeute wiegen.

Kleben Sie dann auf dem Substrat einen metallischen Kontaktstreifen mit Hilfe eines galvaniktauglichen Klebebandes auf. Dann kleben Sie ein möglist großes Rechteck ab. Die Rückseite wird vollständig abgeklebt.
--> Bestimmen Sie die Galvanikstartfläche!
Welche soll ich da nehmen. Woher weis ich das?
--> Berechnen Sie den Strom und die Galvanisierungszeit!
Brauche zuerst die Startfläche, dann kann ich das berechnen.
Substrat in die Galvanikanlage hängen (parallel zur Anode!)
Strom einstellen.
Lassen Sie sich jetzt die Galvanikanlage erklären.
--> Skizzieren Sie die Anlagen und beschriften Sie die Skizze.
--> Stellen Sie die chem. Reaktionsgleichung für Anode und Kathode auf
Kathode: Ni2+ + 2e- --> Ni
Woher weis ich was an der Anode ist?
Nachdem Galvanisieren Substrat sofort gründlich mit DI-Wasser spülen und mit der Stickstoffpistole vollständig trocken blasen.
Kontaktierung und Klebeband entfernen; Substrat wiegen.
--> Berechnen Sie die Stromausbeute
Beurteilen Sie die Abscheidung makroskopisch und mikroskopisch.
--> Notieren Sie die aufgetretenen Fehler und versuchen Sie die Ursachen zu erklären. (Stromausbeute, Bläschenbildung,...)
Untersuchen Sie mit dem Tastschnittgerät den Randbereich.
--> Makrobadewanne sichtbar?
Was soll das genau sein?

Geändert von daniel1990 (15.02.2013 um 19:42 Uhr)
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2013, 12:01   #2   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Hallo!
Bin mir bei dieser Aufgabe nicht ganz sicher. Muss das vorher noch durchgehen.


Versuchsdurchführung:

Substrat zur Bestimmung der Stromausbeute wiegen.

Kleben Sie dann auf dem Substrat einen metallischen Kontaktstreifen mit Hilfe eines galvaniktauglichen Klebebandes auf. Dann kleben Sie ein möglist großes Rechteck ab. Die Rückseite wird vollständig abgeklebt.
--> Bestimmen Sie die Galvanikstartfläche!
Welche soll ich da nehmen. Woher weis ich das?
--> Berechnen Sie den Strom und die Galvanisierungszeit!
Brauche zuerst die Startfläche, dann kann ich das berechnen.
Substrat in die Galvanikanlage hängen (parallel zur Anode!)
Strom einstellen.
Lassen Sie sich jetzt die Galvanikanlage erklären.
--> Skizzieren Sie die Anlagen und beschriften Sie die Skizze.
--> Stellen Sie die chem. Reaktionsgleichung für Anode und Kathode auf
Kathode: Ni2+ + 2e- --> Ni
Woher weis ich was an der Anode ist?
Nachdem Galvanisieren Substrat sofort gründlich mit DI-Wasser spülen und mit der Stickstoffpistole vollständig trocken blasen.
Kontaktierung und Klebeband entfernen; Substrat wiegen.
--> Berechnen Sie die Stromausbeute
Beurteilen Sie die Abscheidung makroskopisch und mikroskopisch.
--> Notieren Sie die aufgetretenen Fehler und versuchen Sie die Ursachen zu erklären. (Stromausbeute, Bläschenbildung,...)
Untersuchen Sie mit dem Tastschnittgerät den Randbereich.
--> Makrobadewanne sichtbar?
Was soll das genau sein?
Die freie zu galvanisierende Flaeche bestimmst Du mit dem Abkleben selbst.
Da hier Nickel abgeschieden wird sinnvollerweise Nickel auch als Anodenmaterial genommen.
Mit dem Tastgeraet wird die Streufaehigkeit des Elektrolyten bestimmt. Badewannenefekt
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2013, 15:33   #3   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
AW: Galvanik

Die Reduktion findet doch an der Kathode statt, oder?
Und ich muss ja die chemische Reaktionsgleichung für Anode und Kathode aufschreiben.

Ich versuche es mal durchzurechnen. Ist die Fläche von 2cm^2 realistisch?
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2013, 16:16   #4   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Die Reduktion findet doch an der Kathode statt, oder?
Und ich muss ja die chemische Reaktionsgleichung für Anode und Kathode aufschreiben.

Ich versuche es mal durchzurechnen. Ist die Fläche von 2cm^2 realistisch?
Ja die Reduktion findet an der Kathode statt. Was für ein Elektrolyt wird denn genommen. Sulfat, Sulfamat, etc. Auch die spätere Schichtdicke ist wichtig
Ich kenne das Werkstück nicht. Das mußt Du selber beurteilen was Du abklebst. Die spätere Schichtdicke ist auch wichtig um ausreichend genau wiegen zu können.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2013, 17:35   #5   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
AW: Galvanik

Auf meinem Arbeitsblatt steht:
Geräte: Nickelsulfamat-Galvanikanlage
Also lagert sich das Nickel an der Kathode ab.
Und wie lautet dann die Anodengleichung? Da muss ja dann eine Oxidation stattfinden.
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 02:50   #6   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Die Reduktion ist die Umkehrung der Oxidation. Die Anode löst sich auf.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 14:02   #7   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
AW: Galvanik

Aber was löst sich ab?
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 14:33   #8   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Aber was löst sich ab?
Nickel natuerluch, was sonst.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 14:46   #9   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Aber was löst sich ab?
.... ... ..
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 15:40   #10   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
AW: Galvanik

Ni2+ + 2e- --> Ni (Reduktion an Kathode)
Ich brauche doch noch eine Oxidation. Das ist doch nicht das gleiche Material.
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 16:04   #11   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Ni2+ + 2e- --> Ni (Reduktion an Kathode)
Ich brauche doch noch eine Oxidation. Das ist doch nicht das gleiche Material.

Hellsehen kann ich nicht.Woraus besteht denn die Anode? Normalerweise sind das Nickelpellets.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 17:52   #12   Druckbare Version zeigen
daniel1990 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 102
AW: Galvanik

Auf meinem Blatt steht sonst nichts. Dann werde ich das wahrscheinlich erst im Labor sehen.
Es muss ja dann irgendetwas sein, dass ein Normalpotential >0 hat, damit es oxidiert.
Ni hat ein Normalpotential von -0,25V und wird reduziert.
daniel1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2013, 23:26   #13   Druckbare Version zeigen
PaprikaChips weiblich 
Mitglied
Beiträge: 742
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990 Beitrag anzeigen
Es muss ja dann irgendetwas sein, dass ein Normalpotential >0 hat, damit es oxidiert.
Wie Nobby schon sagte: Wir können nicht hellsehen.

Die Information Normalpotenzial > 0 stimmt (a) nicht und (b) bringt dir das nicht viel, siehe z.B.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe
PaprikaChips ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2013, 01:39   #14   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 15.614
AW: Galvanik

Zitat:
Zitat von daniel1990;2685003f7g3
Auf meinem Blatt stet sonst nichts. Dan.n werde ich das wahrscheinlich erst im Labor sehen.
Es muss ja dann irgendetwas sein, dass ein Normalpotential >0 hat, damit es oxidiert.
Ni hat ein Normalpotential von -0,25V und wird reduziert.

Hier geht es nicht um chemische Abscheidung sondern um galvanische. Der Strom ist Reduktionsmittel und auch Oxidationsmittel.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.2013, 10:57   #15   Druckbare Version zeigen
donald313 Männlich
Mitglied
Beiträge: 493
AW: Galvanik

geh doch mal nach:

http://www.oxonium.org/forum/content.php

da wird geholfen.

Bei löslichen Ni-Anoden: Ni - 2e- --> Ni 2+
bie unlöslichen Anoden bildet sich Sauerstoff.

Gruß
Donald
donald313 ist offline   Mit Zitat antworten
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faraday-gesetz, galvanik, nickel, reaktionsgleichung, reduktion

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